engagiert.
gewaltfrei.
christlich.



Bei pax christi treffen sich Menschen zur Arbeit für den Frieden.
Wir beziehen Stellung gegen Krieg und Menschenrechtsverletzungen.
Wir treten ein für gerechte Strukturen im Zusammenleben der Menschen und Völker. Wir suchen nach zivilen Wegen der Konfliktaustragung.
Dabei handeln wir aus christlicher Motivation



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Aktuell



05.08.2010
Friedenskonzert zum Gedenken an die Opfer der atomaren Zerstörung Hiroshimas vor 65 Jahren

Am 6. August 1945 wurde von der US Air Force die erste Atombombe auf eine ahnungslose Stadt abgeworfen. Innerhalb von bis dahin unvorstellbar kurzer Zeit war Hiroshima dem Erdboden gleich gemacht. Hundertfünzigtausend Zivilisten fielen diesem Kriegsverbrechen zum Opfer. In einem bewegenden Firedenskonzert erinnerte pax christi Regensburg an diesen Wendepunkt der Menschheitsgeschichte. Die Sägerinnen und Sänger des Kammerchores der Chorphilharmomnie Regensburg "Vocapella" unter der Leitung von Horst Frohn brachten ausgewählte Stücke zur Aufführung.
Pressebericht [31 KB]





01.06.2010
Tödlicher Angriff auf Hilfskonvoi „Free Gaza“

Mit einem Angriff von Elitesoldaten, der in internationalen Gewässern erfolgte und nach Meldungen 9 Zivilisten das Leben kostete, hat Israel die Schiffe des Hilfskonvois „Free Gaza“ gestoppt. Diese Lieferung von Hilfsgütern nach Gaza wird auch von pax christi Deutschland unterstützt. Für die israelische Politik, und viel entscheidender noch, für das internationale Ansehen des Landes, ist diese rücksichtslose Militäraktion verheerend. Wenn die reaktionären politischen Kräfte in Israel nicht gebändigt werden können und nicht konstruktive Vernunft einkehrt, ist der Weg in die größtenteils selbst verschuldete politische Isolation vorgezeichnet. Wir Deutsche können das am allerwenigsten wollen. Die Untersuchung des Vorfalls durch eine internationale Kommission ist unerlässlich, die effektive Einflussnahme von EU und UNO ist gefordert. Lesen Sie die Stellungnahme von pax christi Deutschland.
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21.05.2010
Friedensgutachten: "Afghanistanpolitik gescheitert"

In ihrem aktuellen Friedensgutachten fällen die führenden deutschen Friedensforschungsinstitute über die NATO-Afghanistanpolitik ein verheerendes Urteil: Neun Jahre nach der Intervention sei der Westen gescheitert. Doch die Autoren wollen in ihrem Gutachten Alternativen aufzeigen und stellen vier Optionen zur Diskussion.
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Dazu passt die Frage, wie viel der Afghanistan-Einsatz die deutschen Steuerzahler denn wirklich kostet? Die Regierung geht von einer Milliarde Euro im Jahr aus. Doch Wirtschaftsforscher machen jetzt im manager magazin eine ganz andere Rechnung auf.
Quelle: Spiegel
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21.05.2010
Ökumene light in München

Was unterm Strich für die Zukunft bleibt. "Ich nehme den Impuls mit, dass es ab sofort wieder »Kirchentage von unten« bei allen Kirchen- und Katholikentagen sowie Ökumenischen Kirchentagen geben muss. Sonst kommt es zu manch nötiger Debatte erst gar nicht. Das ÖKT-Präsidium schien mir sehr auf die Kirchenleitungen fixiert. Ich nehme auch den Impuls mit, dass die meisten Menschen, die zu Ökumenischen Kirchentagen kommen, politisch, spirituell und ökumenisch weiter sind als die ÖKT-Leitung." Im neuesten Newsletter von Publik Forum zieht Britta Baas, Redakteurin der Zeitschrift für kritische Christen, eine ernüchternde Bilanz ihrer Erfahrungen und Beobachtungen anlässlich des ÖKT in München.
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07.05.2010
Aufruf für eine prophetische Kirche

Einen stärkeren Einsatz der Christen für globale Gerechtigkeit und ein grundlegendes Umdenken innerhalb der katholischen Kirche fordern zahlreiche katholische Orden, Hilfswerke, Verbände, Wissenschaftler und Bischöfe im "Aufruf für eine prophetische Kirche". Der Präsident der deutschen pax christi-Sektion, Bischof Heinz-Josef Algermissen aus Fulda, ist unter den Erstunterzeichnern. Pax christi Regensburg zählt ebenfalls zu den Unterstützern. Hier geht es zum Aufruf:
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03.05.2010
Gisela Wiese verstorben

Eine der prägenden Persönlichkeiten der deutschen Sektion der Internationalen Katholischen Friedensbewegung pax christi ist verstorben. Lesen Sie einen Nachruf auf den Webseiten von pax christi Deutschland.
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20.04.2010
Besuch auf der Krim

Hana Pfalzova hat sich im März im Rahmen unseres Peojektes "Medizinische Hilfe auf der Krim" erneut auf den Weg gemacht. Ausgestattet mit Spendengeldern unterstützte Sie dort zusammen mit dem Simferopoler Hilfsverein ehemalige Zwangsarbeiterinnen bei den Kosten für medizinische Versorgung. Hier ihr zusammengefasster Bericht.
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14.04.2010
Kollateralmord

Dieses Video, das WikiLeaks aufgedeckt hat und zur Verfügung stellt, ist ist ein Musterbeispiel für die Banalität des Bösen und die ihr innewohnende Menschenverachtung. Wegen dieser Brutalität zögert man, darauf zu verweisen. Aber die Wahrheit muss gegen alle Vertuschungsversuche ans Tageslicht! Wer immer noch meint, ein Krieg könne "sauber" geführt werden oder eine Armee im Einsatz eine weiße Weste behalten, der sehe sich an, wie die US-Army in diesem Fall in einer Vorstadt Baghdads vorgegangen ist.

"WikiLeaks has released a classified US military video depicting the indiscriminate slaying of over a dozen people in the Iraqi suburb of New Baghdad -- including two Reuters news staff. Reuters has been trying to obtain the video through the Freedom of Information Act, without success since the time of the attack..."
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13.04.2010
Bankentribunal von attac


Vom 9. bis 11. April 2010 veranstaltete Attac Deutschland in Zusammenarbeit mit der Berliner Volksbühne ein öffentliches Tribunal, das die Ursachen des Finanzcrashs, die Beugung der Demokratie durch fragwürdige Rettungsmaßnahmen und die fahrlässige Vorbereitung neuer Krisen öffentlichkeitswirksam beleuchten soll. Die Eröffnungsrede hielt Wolfgang Lieb.
Die Richterinnen und Richter haben die Anklage in wichtigen Punkten bestätigt. In ihrem am Sonntag dem 11.04. in der Berliner Volksbühne verkündeten Urteilsspruch stellten sie folgendes fest.
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10.04.2010
Neuerscheinung: INNA NIN - WIND IM GESICHT

Die Autobiografie von Inna Bikeschkina, einer ehemaligen Zwangsarbeiterin in einer deutschen Rüstungsfabrik des NS-Terrorregimes während des Zweiten Weltkriegs, ist ein eindeutiges und bewegendes Zeugnis, welches uns eine Hand zur Versöhnung reicht. Das von Hana Pfalzova herausgegebene Buch entstand im Rahmen des Projektes „Medizinische Hilfe für die NS-Opfer auf der Krim“, durchgeführt von pax christi Regensburg. Zum Preis von 15.- Euro kann es bei pax christi Regenburg erworben werden.
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27.03. 2010
Dr. Matthias Ring zum Bischof geweiht

Am Samstag, dem 20. März 2010, wurde der Regensburger Pfarrer Dr. Matthias Ring in der Evangelischen Stadtkirche in Karlsruhe durch seinen Vorgänger Bischof Joachim Vobbe zum 10ten Bischof des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland geweiht. Rund 1.000 Menschen, darunter zahlreiche geladene Gäste und Vertreter aus Religion, Politik und Gesellschaft, machten diesen Gottesdienst zu einem ökumenischen Fest und gesellschaftlichen Ereignis (Bericht).
In guter Verbundenheit hatte pax christi Bischof Ring bereits anlässlich seiner Wahl im Dezember letzten Jahres mit einem Brief gratuliert, den wir unten wiedergeben.
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März 2010
Medienschelte - In welcher Welt lebt Bischof Müller?

Zwei Punkte sind es, die vor allem aufhorchen und nachfragen lassen. Einmal die in der Predigt beim Frauenbundjubiläum im Regensburger Dom gezogene Parallele zu Vorgängen in der NS-Zeit, wo nationalsozialistische Propaganda sogenannte „Sittlichkeitsprozesse“ gegen katholische Geistliche für kirchenfeindliche Hetze instrumentalisierten. Bischof Müller macht hierbei offensichtlich keinen Unterschied zur Informationspflicht und zur Aufgabe einer Presse in einer demokratischen Gesellschaft. Er sieht in den gegenwärtigen Nachrichten und Meinungstexten über die aktuellen Missbrauchsfälle in der Kirche einen Angriff auf die Kirche und auf die Glaubenstreue der Katholiken. Der zweite ärgerliche Punkt in seiner Ansprache betrifft das hier zu Tage tretende Verständnis von der Rolle der Medien und der Presse. Paul Reinwald, beauftragt für interreligiöse Angelegenheiten bei pax christi, nimmt Stellung.
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März 2010
Bronzemedaillie bei Rüstungsexporten

Deutschland hat seine Rüstungsexporte in den vergangenen Jahren vor allem durch U-Boote und Panzerfahrzeuge mehr als verdoppelt. Nach Erhebungen des Friedensforschungsinstitutes SIPRI (Stockholm International Peace Research Institute) stieg der deutsche Weltmarktanteil auf elf Prozent für den Zeitraum zwischen 2005 und 2009. Noch mehr exportierten nur die USA mit 30 Prozent und Russland mit 23 Prozent. Deutschland hat seine Rüstungsexporte in den vergangenen fünf Jahren vor allem durch U-Boote und Panzerfahrzeuge mehr als verdoppelt.
Von 2000 bis 2004 hatte der deutsche Weltmarktanteil noch bei sechs Prozent gelegen. Wichtigstes Abnehmerland für die deutsche Rüstungsindustrie war die Türkei, an die 14 Prozent der Ausfuhren gingen. Griechenland nahm 13 Prozent ab. Griechenland ist so gut wie pleite und steht in einem spannungsreichen Verhältnis zu seinem Natopartner Türkei. Geld stinkt nicht! Oder doch?
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SIPRI





21.01.2010
Mut zur Wahrheit: Der Militäreinsatz ist gescheitert!

pax christi Deutschland Präsident Bischof Dr. Heinz Josef Algermissen fordert einen Kurswechsel in der
Afghanistanpolitik.
"Gerade wer den deutschen Soldaten und Soldatinnen in Afghanistan den Rücken stärken will, muss den Mut zur Wahrheit haben und das Scheitern des bisherigen Afghanistan-Einsatzes offen benennen. Der in den Petersberger Gesprächen 2001 vereinbarte Prozess hat in die Sackgasse der kriegerischen Eskalation geführt. Ein massiver Widerstand, wie er sich inzwischen im Norden Afghanistans gegen die ISAF-Mission formiert, ist nicht mit militärischen Mitteln zu überwinden. Der Frieden für Afghanistan muss von innen wachsen. Er kann nur dann von außen gefördert werden, wenn die Mittel dazu geeignet sind, die Zivilgesellschaft und ihre Fähigkeit zum Dialog, zum Ausgleich gesellschaftlicher Kräfte und zur Konfliktregulierung zu stärken."
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Januar 2010
Neujahrspredigt von Bischöfin Dr. Margot Käßmann
Mit offenen Worten hat die Ratsvorsitzende der EKD in Ihrer Neujahrspredigt in Dresden die Tatsache angesprochen, dass Soldaten unseres Landes in Afghanistan an einem unheilvollen Krieg beteiligt sind. pax christi unterstützt die Position und den Ansatz von Bischöfin Käßmann, die dafür von konservativer Seite einige Kritik erfahren hat. Dabei hat Sie lediglich ausgesprochen, was als Beurteilung in den christlichen Kirchen und mehrheitlich in der Bevölkerung längst geteilt wird. Dass Sie es als prominente Vertreterin unserer Geschwisterkirche an herausragender Stelle getan hat, dafür danken wir Ihr und verlinken auf den Wortlaut Ihrer Predigt. Mittlerweile hat Margot Käßmann in einem Stern-Interview Ihre Position bekräftigt u. a. mit den Worten, es sei "ganz klar die Aufgabe der Kirche zum Frieden aufzurufen. Als Christen können wir nicht vom gerechten Krieg reden". Nochmals: Respekt Frau Bischöfin!
Berichterstattung im Stern
Mehr Information:
-Die deutschen Bischöfe, Gerechter Friede
- Stellungnahme der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum ersten Entwurf einer vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) herausgegebenen Internationalen Ökumenischen Erklärung zum gerechten Frieden
- pax christi unterstützt Käßmann





20.12.2009
Pax christi Weihnachtsgeschenk für Afghanistan
Pax christi Regensburg konnte beim traditionellen Benefizessen am letzten Samstag vor Weihnachten im Steidlewirt Am Ölberg der Kinderhilfe Afghanistan von Anette und Dr. Reinhard Erös ein schönes Weihnachtsgeschenk machen. Sprecherin Elisabeth Reinwald und Sprecher Max Hutzler übergaben einen Scheck in Höhe von 4000 Euro. Der Erlös des Standes der Katholischen Friedensbewegung am diesjährigen Weihnachtsmarkt der Sozialen Initiativen am Dom und weitere Spenden hatten diese stolze Summe erbracht. Erös berichtete einerseits über die humane Katastrophe des Krieges und betonte andererseits die fruchtbare Entwicklung seiner Bildungsprojekte. Den Scheck nahm Hadschi Alem Mohammad, der ebenfalls anwesende Manager der Schulprojekte in Afghanistan, am nächsten Tag gleich mit auf den Flug nach Hause, um direkt in die Schulausrüstung investieren zu können. Besonders erinnerte Max Hutzler in seiner Begrüßung daran, dass man zusammen mit dem Ehrengast Professor Dünninger vor genau 10 Jahren die Umbenennung der Florian-Seidl in Johann-Hösl-Straße durchgesetzt hatte. Den Abend umrahmten festlich-musikalisch die Weihnachtslieder des Gesangsquartetts Gaudeamus unter der Leitung von Gerhard Kolbeck.
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14.12.09
pax christi am Weihnachtsmarkt der sozialen Initiativen


Auch in diesem Jahr beteiligte sich pax christi am traditionellen "Advent am Dom" der sozialen Initiativen an einem Stand mit selbst hergestellten kleinen Kostbarkeiten für die Kinderhilfe Afghanistan von Anette und Dr. Reinhard Erös. Am dritten Adventswochenende vom 11. - 13. wurde mit feinen selbstgestrickten Socken und wärmenden Mützen, selbstgebastelten Weihnachtsartikeln, Likören, Marmeladen und vielem mehr ein schöner Erfolg erziehlt. Insgesamt wurden etwa 2.000.- € erlöst, die in den Bau von Schulen in Afghanistan fließen. Dabei erwies sich der von Ordinariat erzwungene Platzwechsel von der West- zur Südseite des Doms durchaus als Glückstreffer. Die Leute strömten und genossen die alternative Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt der sozialen Initiativen sichtlich. Viele äußerten sich am Stand anerkennend zur Arbeit von pax christi oder forderten zu anspruchsvollen Gesprächen und argumentativem Austausch heraus. Eine rundum gelungene Veranstaltung und im Rahmen von solidarisch ehrenamtlicher Tätigkeit eine wunderbare Einstimmung auf Weihnachten.








Dezember 2009
Einspruch wagen! - Preis für Zivilcourage – Vorschläge gesucht!

pax christi - Regensburg hat bisher viermal unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit und der Medien den Preis für Zivilcourage vergeben. Er ging im Jahr 2001 an Otto Schwerdt (verstorben 30.12.2007), Vorstand der jüdischen Gemeinde in Regensburg und im Jahr 2003 an Günther Kohl und Werner Nagler für deren Berufsschulprojekt „Rechtsfreier Raum“, 2005 an Birgit Beck in Anerkennung ihres Einsatzes für die Ökumene und gegen Apartheid in Südafrika und schließlich in 2008 an Maria Geiss-Wittmann für deren Bemühungen um den Lebensschutz.
Im kommenden Jahr soll dieser Preis tournusgemäß erneut vergeben werden. Deshalb bitten wir Sie wieder um Ihre Mithilfe: Bitte nennen Sie uns aus Ihrer Sicht mögliche Preisträgerinnen und Preisträger und begründen Sie Ihr Votum.
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26.11.09
„Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit“

Ob wohl nach den aktuellen Enthüllungen zum Bombardement bei Kundus und denen, die eventuell noch bevorstehen, auch einem Verantwortlichen wie Peter Struck einzuleuchten beginnt: Am Hindukusch wird nicht unsere Freiheit verteidigt, sondern die Demokratie in unserem Lande gefährdet ? Demokratie ohne Wahrheit ist undenkbar.
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Medienund Meinungen:
- Aktuelle Berichterstattung in ZDF und ARD
- Artikelauswahl in den "Nachdenkseiten"
- medico international





21.11.09
"Mauern überwinden"

Die RegensburgerPfarrei Mariä Himmelfahrt, Sallern, lud pax christi ein, den Gemeindegottesdienst am Samstagabend, dem 21. November, zu gestalten. Texte, Lieder und Fürbitten wurden zum Motto der diesjährigen ökumenischen Friedensdekade "Mauern überwinden" ausgewählt und gestaltet. Am Ende der gut besuchten Messfeier bedankte sich pax christi Sprecherin Elisabeth Reinwald bei der Gemeinde für Ihre Gastfreundschaft und lud ihrerseits herzlich ein zur pax christi Mitgliederversammlung, die am darauffolgenden Dienstag in den Räumen des Pfarrheims an der Amberger Straße stattfand.
Die gesamten Texte des Gottesdienstes finden Sie unter dem Menüpunkt "Materialien".
Presseartikel [480 KB]





18.11.2009
Läßt sich Frieden in Töne setzen?

Wer wusste schon, dass in Haydns „Missa in tempore belli“ (Paukenmesse) das Agnus Dei eine damals unerwünschte politische Botschaft gegen die napoleonische Bedrohung enthielt. Schon eher bekannt war, dass selbst Militärmärsche Mozarts eine pazifistische Dimension enthalten. Auch in der klassischen Musik (im Sinne von wertbeständig) ist Friede ein Thema. Beispiele unterschiedlicher Gestaltung dieses Themas aus allen Epochen stellte auf eindrucksvolle Weise Prof. Dr. Dieter Senghaas bei seinem Vortrag im Dollingersaal vor.
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09.11.09
pax christi weist zu Guttenbergs Einschätzung des Luftangriffs von Kundus zurück

Sicherheit der afghanischen Bevölkerung gehört an die erste Stelle. Es wäre fatal, wenn Deutschland seine Soldaten vor rechtmäßigen Sanktionen schützen wollte. pax christi weist heute in einem Offenen Brief an den Verteidigungsminister die Einschätzung zu Guttenbergs zum Luftangriff nahe Kundus zurück
Offener Brief der pax christi-Generalsekretärin, Christine Hoffmann, an Verteidigungsminister zu Guttenberg.
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Oktober 09
Demonstration gegen Nazis

Alt und Jung, etwa 7000 Regensburgerinnen und Regensburger, demonstrierten am 3. Oktober gegen einen "Aufmarsch" der Neonazis und für ein tolerantes und fremdenfreundliches Regensburg. Pax christi rief neben vielen anderen Organisationen dazu auf und unterstützte die Organisatoren BDKJ, Soziale Initiativen und den DGB im Anliegen und durch Beteiligung an der Demonstration. Eine sehr gute, ausführliche Berichterstattung findet man bei Regensburg digital.





Oktober 2009
Petition Vaticanum II - Erklärung zur abschließenden Mitteilung der Glaubenskongregation

Am 14. August 2009 ließ die Glaubenskongregation über die Apostolische Nuntiatur in
Deutschland den Initiatorinnen und Initiatoren der PETITION VATICANUM II lediglich Folgendes mitteilen: „Die Glaubenskongregation bestätigt den Empfang Ihrer beiden (oben genannten) Briefe. Die Rede des Heiligen Vaters an die Römische Kurie anlässlich der Überbringung der Weihnachtsglückwünsche (22. Dezember 2005)1 stellt die hermeneutischen Prinzipien für eine korrekte Interpretation der Dokumente des II. Vatikanischen Konzils dar.“
Die Initiatorinnen und Initiatoren der Petition stellen hierzu Folgendes fest:
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Zitat des Monats



April - Mai
"Das Grundgesetz ist indifferent gegen ein bestimmtes konkretes Wirtschaftssystem. Aber die Märkte sind in gesellschaftliche Verhältnisse eingebettet, sind eine Kulturaufgabe, Bestandteil eines gesellschaftlichen Gestaltungswillens. Sie unterliegen politischer und moralischer Verantwortung.
Der Gegenpol zur Dynamik des Kapitalismus sind die demokratischen Verfahren und Institutionen. Märkte sind überhaupt nur funktionsfähig, wenn sie moralisch, rechtlich und politisch reguliert sind. Das gilt für den Wettbewerb – er steuert sich nicht selbst. Das gilt für die Geldverfassung – sie ist einer rein privaten Steuerung entzogen. Öffentliche Güter bereitzustellen, für den sozialen Ausgleich zu sorgen sowie die wechselnden Stimmungslagen der Privatwirtschaft zu stabilisieren, ist Aufgabe des Staates."
(Aus der Einleitung zum Urteil des attac Banken Tribunals, Berlin, 11.04.10)
Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach



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